Startseite Projekt GUTE ARBEIT LEBEN  · 

Die Ausgangslage

Fachkräftemangel und Arbeitsverdichtung stellen soziale Organisationen vor große Herausforderungen

Der Berufsalltag in der Sozialwirtschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Kommunikationstechnologien ermöglichen ein mobileres und flexibleres Arbeiten. Gleichzeitig hat die Arbeitsverdichtung an vielen Stellen zugenommen: Die Mitarbeiter/- innen sind höheren Belastungen ausgesetzt und müssen Informationen immer schneller verarbeiten. Gleichzeitig steigt der Bedarf an sozialen Dienstleistungen aufgrund der Alterung der Gesellschaft kontinuierlich, während das Angebot an Arbeitskräften aufgrund des demografischen Wandels abnimmt.

Für soziale Einrichtungen und Dienste wird es daher immer schwerer, qualifizierte Fach-, Führungs- und Nachwuchskräfte zu gewinnen. Insbesondere in der Pflege und in den Tageseinrichtungen für Kinder fehlt bereits gut ausgebildetes Personal. Auch die Einrichtungen der Jugendhilfe, das betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung sowie die Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger finden nur schwer geeignete Beschäftigte.

Doch wie können soziale Unternehmen motiviertes und qualifiziertes Personal finden und langfristig an sich binden? Und wie kann sich eine Organisation nach innen und außen hin als attraktiver Arbeitgeber am Markt zeigen? Die Antwort lautet: Mit guter Arbeit!

Mit dem Projekt GUTE ARBEIT LEBEN möchte der Paritätische NRW seine Mitgliedsorganisationen dabei unterstützen:

  • gute Rahmenbedingungen für die Umsetzung guter Arbeit zu schaffen
  • durch ein zielgerichtetes und demografiesensibles Personalmarketing dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken
  • ihre Wettbewerbssituation zu verbessern
  • die Qualität ihrer Dienstleistungen und die Kundenzufriedenheit sicherzustellen

Ausführliche Informationen finden Sie in der pdf-Datei:

top

Finanzielle Förderung

Das Projekt „Gute Arbeit – attraktive Arbeitsplätze in der Sozialwirtschaft“ ist im Rahmen des Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ durchgeführt worden. „rückenwind“ ist ein Förderprogramm zur Personalentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) haben dieses Programm gemeinsam entwickelt. Gefördert wird es im Rahmen der Förderperiode 2007–2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Bundesmitteln. Insgesamt haben das BMAS und der ESF 60 Millionen Euro zur Erprobung innovativer Ideen und Konzepte in sechs Förderbereichen bereitgestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) :

  Seite drucken   Sitemap   Mail an die Projektleiterin   Suchtipps   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  
"Wir bedanken uns herzlich bei allen Personen und Organisationen für die gute Zusammenarbeit."
(Das Projektteam GUTE ARBEIT LEBEN)