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Was ist gute Arbeit?

Der Fachkräftemangel zeichnet sich auch bei den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW bereits ab. Das gilt insbesondere für die Pflege und die Tageseinrichtungen für Kinder. Aber auch in der Erziehungshilfe, bei den Beschäftigungs- und Qualifizierungsträgern und im Bereich Wohnen für Menschen mit Behinderung wird es immer schwieriger, geeignete Fach- und Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Zudem vollzieht sich in vielen Mitgliedsorganisationen derzeit ein Generationenwechsel. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen sozialer Ausbildungs- und Studiengänge reicht bei weitem nicht aus, um die künftigen Bedarfe zu decken. Das bedeutet, dass sich soziale Unternehmen im Wettbewerb um neue Mitarbeiter/-innen verstärkt als attraktive Arbeitgeber am Markt positionieren müssen. Denn gut ausgebildetes Personal ist ein Garant für die hohe Qualität der Dienstleistungen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Innovationskraft unserer Mitgliedsorganisationen.

Die Umsetzung guter Arbeit betrifft die gesamte Organisation. Im Projekt GUTE ARBEIT LEBEN haben wir uns auf die Bereiche konzentriert, die von den Mitgliedsorganisationen selbst beeinflusst werden können:

Die Ergebnisse aus dem Projekt GUTE ARBEIT LEBEN zeigen, dass es trotz schwieriger Rahmenbedingungen möglich ist, attraktive Arbeitsplätze in der Sozialwirtschaft zu schaffen sowie Instrumente zu entwickeln, um den demografischen Wandel zu gestalten.

Die Bedeutung der Arbeit in einer Berufswelt, die von hohen Anforderungen und Belastungen geprägt ist

Die Arbeit beeinflusst das Leben und die Gesundheit der allermeisten Menschen. Der Arbeitsrhythmus bestimmt ihren Alltag in einer digitalen und hoch technisierten Berufswelt, die sich rasant verändert, von Leistungs-, Zeit- und Konkurrenzdruck sowie ständiger Hektik und Erreichbarkeit geprägt ist.

Themen wie „Mitarbeiterführung“, „Gesundheitsvorsorge im Betrieb“, „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“, „Chancengleichheit und Vielfalt“ sind wichtige Handlungsfelder für alle Unternehmen in der Sozialwirtschaft, die gute Arbeitsbedingungen anbieten möchten. Mit passgenauen Maßnahmen können sie die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter/-innen erhöhen, das Betriebsklima verbessern und sich als attraktiver Arbeitgeber am Markt positionieren.

Gute Arbeit hat viele Facetten und kann für die Beschäftigten – je nachdem welches Alter und/oder Geschlecht sie haben bzw. in welcher Lebensphase sie sich befinden – ganz unterschiedlich sein. Daher gibt es für die Umsetzung kein Patentrezept. Jedes Unternehmen muss die Anforderungen ihres Arbeitsfelds und die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten berücksichtigen – sie muss ihren eigenen, organisationsspezifischen Weg gehen. Nur so können soziale Einrichtungen dem Fachkräftemangel gezielt begegnen und im Wettbewerb mit anderen Dienstleistern und Branchen bestehen.

In der pdf- Datei erfahren Sie mehr über:

  • die Rahmenbedingungen und Merkmale guter Arbeit
  • den Zusammenhang zwischen guter Arbeit und wertschätzender Führung
  • die Auswirkungen guter Arbeitsbedingungen auf Unternehmenserfolg, Personalakquise, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
 Gute Arbeit.pdf (356KB)
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Auf der Homepage der Paritätischen Akademie NRW können Sie sich die Arbeitshilfe "Demografie-Selbstcheck für soziale Einrichtungen" kostenlos herunterladen. [Mehr]